Nico denkt über neue Verdienstmöglichkeiten nach

Also, eigentlich macht uns das tagtägliche Tüfteln an verschiedensten Rechnern ja jede Menge Spaß. Doch wenn sich die Anfragen unsrer Hilfe suchenden Bekannten allzu sehr häufen und wiederholen und sie zu faul sind, mal selber ihren Kopf einzuschalten, um die hausgemachten Probleme endlich selber lösen zu können, dann nervt der Freizeitjob als Computerspezialist schon ganz gewaltig!

Es macht einfach keinen Spaß mehr, den Leuten zum 1000. Mal zu erklären, dass sie doch die F5-Taste drücken sollen, damit der Cache gelöscht wird und die gewünschte Änderung an der eigenen Homepage zum Vorschein kommt. Oder dass man in seinem E-Mail-Programm den Port des SMTP-Servers einfach von 25 auf 587 ändert, wenn man mal keine Mails mehr senden kann. Am meisten nervte letzte Woche Jacqueline, weil sie unbedingt ihren PC-Arbeitsplatz an den Faltstore ans Fenster verlegen wollte, aber mit der Verkabelung ihres Internet-Anschlusses nicht zu Rande kam. Manche Menschen wurden echt mit zwei linken Händen geboren! Und wie mein Vater, der Programmierer ist, schon immer sagt, befindet sich das allergrößte Problem beim Lösen von Computerfragen meistens irgendwo zwischen der Bildschirmoberfläche und der Rückenlehne des Schreibtischstuhls …

Da liegt es nur nahe, dass man sich manchmal Gedanken über andere Beschäftigungsmöglichkeiten macht. So wie Nico zum Beispiel, dem Jacqueline wirklich den Rest gab! Seitdem denkt er die ganze Zeit darüber nach, ob er sich seine Brötchen fürs Studium nicht doch mit etwas Anderem verdienen sollte. Es kämen natürlich zunächst die geläufigen Jobs in Frage, die Nico in seiner langen Studentenkarriere alle schon hinter sich hat: Kellnern, Zeitungen austragen, Call-Center oder der klassische Weihnachtsmann-Job, der jetzt ja wieder gefragt ist. Ehrlich gesagt, hat da niemand von uns mehr Bock drauf!

Warum also nicht mal jobmäßig etwas Ausgefallenes probieren? Zum Beispiel, indem man sich als Statist für packende Filmszenen zur Verfügung stellt oder als Event DJ einen Namen macht. Die lukrativsten Einkünfte ließen sich aber sicher als Escort in einer Begleitagentur für Frauen verdienen: Immer auf Partys unterwegs, an der Seite gut betuchter Frauen, und wenn einem danach ist, hat man das ein oder andere Mal sogar etwas Abwechslung in seinem Sexualleben. Doch den gelegentlichen Seitensprung würde Nicos Freundin Verena unter Garantie nicht mitmachen und ihm den Laufpass geben. Also heißt es: weiter Desktop-Gehäuse auseinanderschrauben und bei der Software-Installation nicht mehr so miesepampig aus der Wäsche gucken!

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