Immer wenn man es besonders eilig hat, endlich nach Hause möchte oder bis spät in die Nacht an der Hausarbeit gesessen hat und sie für den morgigen Abgabetermin nur noch auszudrucken braucht, dann streikt der Drucker. Das ist irgendwie schon ein Naturgesetz. Doch anstatt viele böse Worte von sich zu geben und sich verzweifelt die Haare zu raufen, ist es besser, die Ruhe zu bewahren und sich Schritt für Schritt an die Lösung des Problems zu machen.
„Macht der Drucker keinen Zucker, dann ist meist ein Kabel lucker“
Wenn der Drucker gar nicht reagiert, liegt es oftmals ganz einfach daran, dass irgendein Verbindungskabel nicht mehr richtig steckt. Also einfach mal alle Anschlüsse, auch den Stromanschluss, per Hand kontrollieren. Oftmals kann schon ein Millimeter über Drucken oder Nichtdrucken entscheiden. Stecken die Kabel alle fest, sollte man überprüfen, ob der Drucker auch noch als Standarddrucker festgelegt ist. Ebenso kann es sich um einen Störung der Funkverbindung bei WLAN-Druckern handeln. Für die meisten Druckerprobleme gibt es immer auch die entsprechenden Fehlermeldungen, z. B. wenn der Toner oder das Papier zu Ende ist, wenn ein Papierstau vorliegt oder die Trommeleinheit ausgetauscht werden sollte.
Deshalb ist es immer gut, wenn man immer das nötigste Druckerzubehör vorrätig hat, denn meist geht die Tonerkartusche oder das Papier immer am späten Abend oder am Wochenende zur Neige, wenn kein Laden für Büroartikel mehr geöffnet hat. Vor allem dann, wenn wichtige Druckaufträge oder Terminsachen anstehen.
In den seltensten Fällen handelt es sich bei einem Druckerstreik wirklich um Probleme, z. B. eine defekte Netzwerkkarte oder ein Softwareproblem. Doch dann gibt es ja gottseidank noch Sticks oder Email, dank derer man jedes Dokument auch mal beim Nachbarn oder an anderen PC-Arbeitsplätzen und Druckern ausdrucken kann.