Wie man sich vorstellen kann, verbrachten wir die meiste Zeit unseres Studiums an Computern. Nicht nur zu Hause in unserer Studentenbude oder während unserer Service-Leistungen bei Bekannten, sondern auch an der Uni. Dadurch haben wir jede menge unterschiedlicher Rechner und Programme kennengelernt, aber auch die verschiedensten Arbeitsbedingungen. Von total versifften Nerd-Buden, wo man sich erst einmal durch hunderte von Kabeln kämpfen musste, um überhaupt an den Rechner heranzukommen bis hin zu stylisch und ergonomisch gestalteten PC-Offices.
An der Uni gab es auch verschiedene PC-Räume, wovon ein Teil öffentlich genutzt werden konnte, z. B. um Textverarbeitung u. a. gängige Programme zu nutzen. Hier ging es natürlich zu wie im Taubenschlag, vor allem während der Prüfungszeiten, wo Hausarbeiten, Referate usw. geschrieben werden mussten. Wir hatten als Technikstudenten natürlich auch unser eigenes PC-Labor, in dem wir uns oft zum Forschen und Experimentieren getroffen haben. Hier war es immer am gemütlichsten, es gab genügend PCs für jeden, die Arbeitsplätze waren immer aufgeräumt, am Fenster gab es einen verdunkelnden Faltstore und man hatte vor allem seine Ruhe zum studieren.
Zu Hause saßen wir meist nur zur Entspannung, zum Spielen, Chatten oder Surfen an unseren Rechnern. Aber auch hier hatten wir es uns ganz praktisch eingerichtet. Direkt unter den Fenstern, dicht an der Heizung hat sich jeder seinen Schreibtisch mit dem PC aufgestellt und das Fenster darüber mit dunkelblauen Lamelle ausgestattet. So konnte jeder das Licht so dosieren wie er es brauchte, ganz gleich, ob wir an den Wochenenden mal länger schlafen wollten oder um eine gemütliche Spielatmosphäre zu schaffen.
Hin und wieder gaben wir unseren Kunden auch in dieser Beziehung ein paar Tipps, wenn wir sahen, dass die Computerplätze total ungesund und unpraktisch eingerichtet waren.